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Via Regia



Die Autobahn A4 verbindet, als Teil der Europastraße 40 (E 40), Ost- und Westeuropa.

Im Grunde genommen stimmt ein großer Teil der Strecke mit dem mittelalterlichen Handels- und Pilgerweg,

der sogenannten Hohen Straße - lat. "Via Regia", (oder auch "königliche Straße") überein.


Diese Straße war eine der wesentlichen Achsen des kulturellen, zivilisatorischen, ökonomischen,

geistigen und wissenschaftlichen Austauschs innerhalb Europas.


Sie führte durch für Europa wichtige wirtschaftliche und politische Zentren:

vom spanischen Santiago de Compostela über Paris, Tours, Reims, Köln, Erfurt,

Leipzig, Breslau, Krakau, Lemberg nach Kiew.


In Polen verläuft diese Straße u.a. quer durch ganz Schlesien

- von den historischen Ost-Grenzen Schlesiens am Fluß Przemsza bei Myslowitz,

bis zum Fluss Queis im Westen, der die historische Genze zwischen Lausitz und Schlesien bildet.

Die schlesische Autobahn verläuft an solch wichtigen Städten wie

Bunzlau, Liegnitz, Kanth, Breslau, Ohlau, Brieg, Gleiwitz, Kattowitz, Myslowitz.


Wenn wir über diese bequeme und schnelle Autobahn fahren,

dann bewegen wir uns durch Raum und Zeit

es verändert sich die Landschaft, es verändert sich die Kultur ...


Ich lade Sie ein zu einer Reise, die Ihnen helfen wird eine Region zu entdecken,

in der sich die Einflüsse mehrerer Völker, Religionen und Sprachen mischen

und deren Geschichte die unterschiedlichsten Wendungen nahm.


Nur wenige Kilometer von der Autobahn entfernt wortwörtlich in Sichtweite,

kann man wahre Schätze der Architektur, Geschichte, Kultur, Industrie und Natur finden.


Es lohnt sich an der nächsten Abfahrt von der Autobahn herunter zu fahren

und ein paar Minuten zu opfern, um diese Schätze zu entdecken...


Achtung !

Seit dem 1.06.2012 die Strecke auf der Autobahn A-4 in Polen zwischen Breslau und Gleiwitz ist Mautflichtig.

Das Gebühr ist ca. 0,10 PLN (ca. 0,03 ?) pro 1 km und mann kann sie am schrenken in Euro, polnische wöhrung oder mit der Bankkarte bezahlen.

Die strecke zwiscjen Gleiwitz und Myslowitz bleibt kostenfrei.




Breslau/Via Regia PDF Drukuj

Breslau (poln. Wrocław)


Autobahnausfahrt Nr. 154: Bielany Wrocławskie und weiter die Strasse Nr. 8 ins Zentrum (zur ul. Ślężna 37/39)




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Breslau ist eine Stadt an der Oder. Mit über 630.000 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Polens, Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesien, kreisfreie Stadt und Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises. Breslau gilt als Hauptstadt der historischen Region Schlesien und war bis 1945 eine Großstadt im Deutschen Reich.


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Myslowitz PDF Drukuj

Myslovitz (poln. Mysłowice)


Autobahnabfahrt Nr. 350: Bielsko-Biała/Częstochowa/Łódź und weiter Straße S1 in Richtung Dąbrowa Górnicza, zur Straße 79 in Richtung Katowice.

(Anhalten gegenüber der Straße ul. Orląt Lwowskich im Bezirk Jęzor)


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Das erste Mal erwähnt wird die Stadt Myslovitz, in der das Magdeburger Stadtrecht galt, in  einem Dokument des Fürsten Nikolaus II. von Troppau, aus dem Jahre 1360.


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Gleiwitz PDF Drukuj

Gleiwitz (poln. Gliwice)


Autobahnabfahrt Nr. 305: Kędzierzyn Koźle/ Gliwice (eine von mehreren Möglichkeiten) und weiter Straße Nr. 408 in das Zentrum von Gleiwitz.


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Gleiwitz liegt im westlichen Teil der Wojewodschaft Schlesien, am Fluss Klodnitz. Erstmals erwähnt wird die Stadt im Jahre 1276, es wird von einer an dieser Stelle existierenden Stadt gesprochen. Das genaue Datum der Stadtrechtsverleihung ist nicht bekannt, es könnte etwa um das Jahr 1250 gewesen sein. Im 14. Jahrhundert wurde die Festungsstadt Gleiwitz von Siemowit regiert, welcher sich der Fürst von Gleiwitz nannte.


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Plawniowitz PDF Drukuj

Plawniowitz (poln. Pławniowice)


Autobahnabfahrt Nr. 285: Łany/Kędzierzyn Koźle/Pyskowice und weiter Straße Nr. 40 Richtung Pyskowice.

Vor dem See rechts, dann weiter entlang der Autobahn ins Zentrum des Städtchens.


Die Internetseite des Schlosses: http://palac.plawniowice.pl


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Plawniowitz ist ein kleiner Ort nordöstlich von Gleiwitz. Erstmals erwähnt wurde die Ortschaft im Jahr 1317, ihr Ansehen stieg jedoch, als sie im Jahre 1737 von Franz Wolfgang von Stechow gekauft wurde - dem ersten Landrat des Gleiwitz-Tost Kreises nach der Besetzung Schlesiens durch die Preußen. Im Jahre 1798 übernahm der Graf Carl Franz von Ballestrem das Erbe, seine Mutter war Elisabeth Auguste Freifrau von Stechow, sein Vater Giovanni Battista Angelo Graf Ballestrem, ein aus Piemont stammender preußischer Offizier.

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St.Annaberg PDF Drukuj

St. Annaberg (poln. Góra Świętej Anny)


Autobahnabfahrt Nr. 253: Krapkowice/Gogolin und weiter die Straße Nr.423 aus Gogolin in Richtung Zdzieszowice, in Zdzieszowice links Richtung Strzelce Opolskie über den St. Annaberg.


Hinweis:

Auf dem St. Annaberg befindet sich eine Autobahnraststätte,

von welcher man zu Fuß ins Zentrum des Städtchens gelangen kann.


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Der St. Annaberg ist seit 500 Jahren der zentralste und wichtigste Wallfahrtsort in Schlesien. Mit 406 m Höhe über dem Meeresspiegel, ist er die höchste Erhebung im Chelmgebirge des Schlesischen Hochlandes. Er liegt im mittelöstlichen Teil der Wojewodschaft Oppeln, im Landkreis Groß Strehlen [Powiat Strzelecki]. Der St. Annaberg besteht aus den Überresten eines Vulkans, der schon seit mehreren Millionen Jahren inaktiv ist.


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