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Schlesien - ein Wallfahrtsort


Programm: die wichtigsten Stätten des religiösen Lebens in Schlesien: Bardo (Wartha),Trzebnica (Trebnitz), Wambierzyce (Albendorf), Góra Św. Anny (Sankt Annaberg), Krzeszów (Grüssau), Stabkirche Wang

Dauer: 3-5 Tage



Sehenswerte Orte:

  • Trzebnica / Trebnitz - die Stadt der Hl. Hedwig, der Patronin Polens und Schlesiens, der Städte Breslau, Krakau, und Berlin. Hedwig stammte aus dem Geschlecht der Grafen von Andechs. In den 70er Jahren, vielleicht auch erst zu Beginn der 80er Jahre des 12. Jahrhunderts wurde sie als Tochter Graf Bertholds IV. von Andechs-Meranien geboren und im Benediktinerinnenkloster Kitzingen erzogen, das dem Bischof von Bamberg, damals Hedwigs Onkel Otto II. von Bamberg, unterstand. Als eine ihrer Erzieherinnen wird eine Nonne mit Namen Petrissa genannt, die später die erste Äbtissin von Trebnitz werden sollte. Im heiratsfähigen Alter wurde Hedwig mit dem Piastenherzog Heinrich l. von Schlesien vermählt. Aus dieser Ehe gingen sieben Kinder hervor. Sie unterstützte ihren Gemahl bei der Vertiefung des christlichen Lebens und förderte mit ihm auch die kulturelle Entwicklung des Landes. Wie ihre Nichte, die hl. Elisabeth, ist sie ein Vorbild christlicher Nächstenliebe. 1238 wurde sie Witwe, drei Jahre später fiel ihr ältester Sohn Heinrich im Kampf gegen die Mongolen. Sie starb am 15. Oktober 1243 im Zisterzienserinnenkloster Trebnitz, das sie 1203 zusammen mit ihrem Gemahl gegründet und in dem sie als Witwe gelebt hatte. Sie wurde in der Klosterkirche begraben und bereits 1267 heilig gesprochen.

  • Das Kloster Grüssau / Krzeszów ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im gleichnamigen Ortsteil Krzeszów der Landgemeinde Kamienna Góra. Die Stiftung der Benediktinerpropstei erfolgte am 8. Mai 1242 durch Herzogin Anna von Böhmen, Witwe des Herzogs Heinrich II. des Frommen. Die Propstei wurde mit Benediktinermönchen des böhmischen Klosters Opatovice besiedelt, die das Tal des Zieder urbar machen sollten. Die Klosterkirche wurde bereits 1292 durch den Breslauer Bischof Johannes Romka eingeweiht. An ihrer Stelle wurde unter Abt Innozenz Fritsch in den Jahren 1728-1735 eine barocke Klosterkirche errichtet, deren Entwurf aus dem Kreis um Kilian Ignaz Dientzenhofer beeinflusst wurde. Die Bauleitung lag in den Händen des Stiftsbaumeisters Joseph Anton Jentsch aus Hirschberg. Die Entwürfe für die bildhauerisch gestaltete Fassade, die in drei Geschosse gegliedert ist, schuf Ferdinand Maximilian Brokoff. Nach seinem Tod übernahm sein Schüler Anton Dorazil mit einer Bildhauerwerkstatt aus Prag die Leitung der Arbeiten.

  • Die geschriebene Geschichte von Sankt Annaberg / Góra Świętej Anny begann im 15. Jahrhundert. Um 1480 liehen Christoph Strela (Stral), der damalige Herr auf Poremba (Poręba), und sein Sohn Krystek eine große Summe Geld, wahrscheinlich um eine Kirche auf dem ihnen gehörenden Berggipfel zu errichten. Kraft eines vom Breslauer Bischof Johannes Thurzo am 25. Juni 1516 unterschriebenen Dokuments übergab der Herr auf Poremba, Mikołaj Strela, die St. Annakirche auf dem Chelmberg dem Pfarrer der Pfarrei von Leschnitz zur Pflege. Der St.-Anna-Berg ist das Zentrum des religiösen Lebens in Oberschlesien, das immer mehr Wallfahrer, auch aus den Nachbarländern, anzog.

  • Wambierzyce / Albendorf ist ein bekannter Marienwallfahrtsort in Polen. Er liegt am nordöstlichen Fuß des Heuscheuergebirges, vier Kilometer südöstlich von Radków (Wünschelburg), zu dessen Gemeinde er gehört. Albendorf wurde erstmals im Jahre 1330 als Alberti villa erwähnt. Es gehörte zum Glatzer Land, mit dem es die Geschichte seiner politischen und kirchlichen Zugehörigkeit von Anfang an teilte.Die jetzige barocke Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung stiftete 1716-1721 der Grundherr Graf Franz Anton von Götzen. Sie wurde nach Plänen eines namentlich nicht bekannten Architekten aus dem Umkreis Kilian Ignaz Dientzenhofers erbaut. Man gelangt zu ihr über eine breite Stiege mit 33 Stufen. Mittelpunkt der Kirche ist die ovale Gnadenkapelle mit dem barocken Hochaltar, dem über dem Tabernakel ein kleiner Schrein mit der gotischen Figur der Hl. Mutter Gottes von Albendorf eingefügt wurde. Hochaltar und Kanzel stammen von dem Wiener Bildhauer Karl Sebastian Flacker, der in Glatz eine Bildhauerwerkstatt betrieb. 1936 wurde die Kirche in den Rang einer päpstlichen Basilika minor erhoben. Viele Tausende Wallfahrer  auch aus Böhmen und Mähren kamen und kommen jährlich zur Albendorfer Madonna.