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Niederschlesien für Neugierige PDF Drukuj

Niederschlesien für Neugierige


  fot. Bogdan Kurys  

 

Programm:

Opole [Oppeln] / Oleśnica [Öls] / Trzebnica [Trebnitz] / Lubiąż [Leubus] / Nadolice Wlk. [Groß Nädlitz] - bei Breslau deutscher Soldatenfriedhof aus 2. Weltkrieg.

 

Aktiv, interessant, lehrreich und voller Abwechslungen.

 

 

Sehenswerte Orte

 

  • Das Kloster Lubiąż / Leubus ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Nähe des gleichnamigen Dorfes Lubiąż (Leubus). Das Kloster gilt als eine der größten Anlagen dieser Art und seine 223 m lange Hauptfassade ist nach der des Escorial die längste Europas. Mittlerweile sind beide Flügel gesichert und die wichtigsten der über 300 Räume restauriert worden.

  • Brzeg / Brieg, gelegen auf dem halben Weg zwischen Breslau und Oppeln, ist eine der ältesten und schönsten Städte Schlesiens. Die einst auf dem Gebiet Briegs situierte Fischer- und Händlersiedlung Wissoke Brzeg ist zum ersten Mal 1234 urkundlich erwähnt worden. Auf die Entstehung der Stadt wirkte sich die günstige Lage positiv aus, Brieg als Knotenpunkt wichtiger Handelswege verband die Zentren des mittelalterlichen Schlesiens mit Nachbarstaaten.

  • Trzebnica / Trebnitz - die Stadt der Hl. Hedwig - der Patronin Polens und Schlesiens, der Städte Breslau, Krakau, und Berlin. Hedwig stammte aus dem Geschlecht der Grafen von Andechs. In den 70er Jahren, vielleicht auch erst zu Beginn der 80er Jahre des 12. Jahrhunderts wurde sie als Tochter Graf Bertholds IV. von Andechs-Meranien geboren und im Benediktinerinnenkloster Kitzingen erzogen, das dem Bischof von Bamberg, damals Hedwigs Onkel Otto II. von Bamberg, unterstand. Als eine ihrer Erzieherinnen wird eine Nonne mit Namen Petrissa genannt, die später die erste Äbtissin von Trebnitz werden sollte. Im heiratsfähigen Alter wurde Hedwig mit dem Piastenherzog Heinrich l. von Schlesien vermählt. Aus dieser Ehe gingen sieben Kinder hervor. Sie unterstützte ihren Gemahl bei der Vertiefung des christlichen Lebens und förderte mit ihm auch die kulturelle Entwicklung des Landes. Wie ihre Nichte, die hl. Elisabeth, ist sie ein Vorbild christlicher Nächstenliebe. 1238 wurde sie Witwe, drei Jahre später fiel ihr ältester Sohn Heinrich im Kampf gegen die Mongolen. Sie starb am 15. Oktober 1243 im Zisterzienserinnenkloster Trebnitz, das sie 1203 zusammen mit ihrem Gemahl gegründet und in dem sie als Witwe gelebt hatte. Sie wurde in der Klosterkirche begraben und bereits 1267 heilig gesprochen.