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"Der Kreisauer Kreis". Kreisau und Umgebung



Der Kreisauer Kreis war eine bürgerlich-zivile Widerstandsgruppe, die sich während der Zeit des Nationalsozialismus mit Plänen zur politisch-gesellschaftlichen Neuordnung nach dem angenommenen Zusammenbruch der Hitler-Diktatur befasste. Der Kreis, dessen Führungspersönlichkeiten Helmuth James Graf von Moltke und Peter Graf Yorck von Wartenburg waren, bildete sich im Jahr 1940. Nach der Verhaftung Moltkes Anfang 1944 löste sich der Kreisauer Kreis de facto auf, einige Kreisauer schlossen sich der Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg an. Nach dessen Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 gelang es der Gestapo, die Arbeit des Kreises aufzudecken. Sie nannte die Widerstandsgruppe nach Moltkes Gut Kreisau in Schlesien "Kreisauer Kreis" " vermutlich wurde der Begriff von Theodor Haubach während seiner Vernehmungen benutzt" und prägte damit den Namen, der später Eingang in die Geschichtsschreibung fand (Quelle: Wikipedia).

Im Program: Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in Kreisau und in der Nähe.



Sehenswerte Orte:



  • Krzyżowa / Kreisau - ehemals Kreisau ist heute ein Ort der Begegnung und des Dialogs, er lebt von der Unterschiedlichkeit der Menschen, die dort zusammen kommen. Krzyzowa - Kreisau ist ein Ort des Brückenbaus zwischen gestern und heute und den Menschen zwischen Ost und West.
    Es ist ein Ort mit deutscher Vergangenheit des Widerstands gegen das Hitler-Regime, bezogen besonders auf die Person Helmuth James von Moltkes, dem Kreisauer Kreis. Das ehemalige Gut ist wieder aufgebaut als Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung und ist ein Ort der Vergangenheitsbewältigung in Polen - mit dem Blick in die Zukunft für Versöhnung und Begegnung unterschiedlicher Nationen.

  • Świdnica / Schweidnitz ist eine Stadt 50 Kilometer südwestlich von Breslau in einem fruchtbaren Tal zwischen dem Zobten- und dem Eulengebirge an der Weistritz. Świdnica ist ehemaliger Hauptort des Herzogtums Schweidnitz-Jauer, beheimatet die seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Friedenskirche. Zu den Beschlüssen des Westfälischen Friedens im Jahre 1648 gehörte die Erlaubnis für die schlesischen Protestanten, drei Kirchengebäude zu bauen: in Glogau, Schweidnitz und Jauer. Allerdings musste eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt werden: Steine und Ziegel waren als Baumaterial verboten, nur Holz, Lehm und Stroh durften verwendet werden. Die Kirchen mit Türmen oder Glocken zu versehen war ebenfalls nicht gestattet. Als Standorte kamen nur Plätze außerhalb der Stadtmauern in Frage. Die Bauzeit durfte die Dauer eines Jahres nicht überschreiten. Die Baukosten hatte die Gemeinde zu tragen.