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Start Via Regia in Schlesien Dohnau


Dohnau PDF Drukuj

Dohnau (poln. Dunino)


Autobahnabfahrt Nr. 84: Legnica/Złotoryja und weiter von der Straße Nr. 364 Richtung Legnica und danach rechts Richtung Wilczyce. In Wilczyce nach links.

Achtung: Strassenschäden !


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Am 26. August 1813 fand in Dohnau ein wichtiger Abschnitt der napoleonischen Kriege statt, die sogenannte Schlacht an der Katzbach. Man nennt sie auch die Schlacht bei Liegnitz.



Die Schlacht spielte sich zwischen dem Fluss Katzbach [poln. Kaczawa], der Jänowitzer Hochebene [poln. Płaskowyż Janowicki], Eichholz [poln. Warmątowice] und der Ortschaft Bellwitzhof [poln. Bielowice], in einer Entfernung von etwa 10 km in Luftlinie von Liegnitz ab. Im Dorf Dohnau hat man, um diesem Ereignis zu gedenken, im Jahre 1908 ein viereckiges, steinernes Monument gebaut, auf dessen Spitze man echte Kanonenkugeln platziert hat. An den Seiten des Monuments befestigte man eine Bronzetafel mit zu dem Ereignis passenden Texten auf Deutsch und Französisch. Der deutsche Text lautete: Am Wasser der Katzbach er sich auch hat bewährt, Da hat er den Franzosen das Schwimmen gelehrt: Fahrt wohl, ihr Franzosen, zur Ostsee hinab! Und nehmt ohne Hosen, den Walfisch zum Grab.  Zu besichtigen lohnt sich, abgesehen von dem Obelisken, das Museum der Schlacht an der Katzbach in Dohnau, die alte Windmühle an der Wütenden Neiße [poln. Nysa Szalona], die Brücke welche die Wütende Neiße mit der Katzbach verbindet und ein ausgezeichneter Aussichtspunkt ist, sowie das Halloysit-Bergwerk an der Straße nach Święciany.


Besonders sehenswert:


Im Jahre 1909 entstand auf Initiative der Bevölkerung Dohnaus, mithilfe der finanziellen Unterstützung des preußischen Königs, ein kleiner Rundbau, der für das Museum der Schlacht an der Katzbach bestimmt war. In einem kleinen Raum sammelte man auf dem ehemaligen Schlachtfeld gefundene und von Privatpersonen erworbene Rüstungsgegenstände, Fragmente der Uniformen, Landkarten, Dokumente und Grafiken aus dieser Epoche. Das Museum der Schlacht an der Katzbach bestand bis 1945 und wurde nach dem Krieg erst im Jahre 1996 wiedereröffnet. Heute kann man es besuchen, muss jedoch vorher Kontakt zum Gemeinderat von Kroiztsch [poln. Krotoszyce] aufnehmen.