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Start Ptasia Dolina/Vogeltal bei Jauer


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Haus der kreativen Begegnungen "Vogeltal"

Kreativurlaub, Kreativkurse und Kreativreisen in Niederschlesien



Das Begegnungshaus "Vogeltal" führt breites Spektrum an Kunst- und Naturpädagogik, Ferien und Urlaub für Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch. Unser Angebot umfasst Kurse in Kunsthandwerk, Naturwissen, soziale Animation und nachhaltige Entwicklung.


Das Zentrum befindet sich in Nowa Wieś Wielka (Groß Neudorf bei Jauer) in Niederschlesien. Wir bitten Unterkunft für Familien, private Personen und kleine Gruppen an.



Wir haben für unsere Gäste: 6 Bett- und 3, 2, 1-Bett-Zimmer und adaptierten Dachboden mit einem neuen Holzboden mit Unterkunft für etwa 15 Personen. Das Dachgeschoss kann auch als Aktivitätsraum dienen. Zusätzlich sind 3 Werkstatträume in den Scheunenräumen vorbereitet. Im Gebäude haben wir auch eine Küche, einen Speisesaal.

Es besteht auch vor Ort die Möglichkeit, Zelte aufzustellen.




Rund um das Haus gibt es einen Permakultur-Garten, ein Gewächshaus, einen Obstgarten mit alten Obstbaumsorten und einen Hühnerstall. In diesem Raum konnten wir viele Treffen und Projekte organisieren. Wir möchten, dass das Vogeltal ein Ort der Begegnung und des Erfahrungsaustausches für Naturforscher, Landwirte, Künstler, Kinder und Jugendliche mit ihren Familien wird. Wir schaffen eine Gemeinschaft von Menschen, für die der Respekt vor allen Wesen, die die Erde bewohnen, wichtig ist.


Das Dorf liegt innerhalb des Landschaftsparks "Chełmy" und ist von Orchideenwiesen und Wäldern umgeben. Um unser Dorf herum gibt es 4 Schluchten, von denen drei Naturschutzgebiete sind (Lipa-, Siedmica- und die Moisdorfer Schlucht (Wąwóz Myśliborski): 4,5 km langer Spaziergang für die Familie mit viel Wissenswertem über Geologie, Eiszeit und lokale Biotope. Nicht weit von hier befinden sich viele touristische Sehenswürdigkeiten:


  • die kleine Moisdorfer Orgel (Małe Organy Myśliborskie) - Säulenbasalt entstanden nach der Abkühlung der Lava, 
  • Friedenskirche in Jauer,
  • Schloss Gröditzburg (Zamek Grodziec) - die besterhaltene Burg im Land der erloschenen Vulkanedie. Von der Mauer und Bastei kann man eine wunderschöne Rundum-Panorama bewundern,  
  • Landschaftspark "Chełmy" - im Bober-Katzbach-Vorgebirge,
  • eine Burgruine Bolkoburg / Bolkenheiner Burg (Bolków). Im Burgmuseum werden Stadtansichten von Bolkenhain und von Burgen in Schlesien sowie Waffen und Gegenstände aus der Geschichte der Burg gezeigt,
  • Grosse Orgel (Organy Wielisławskie) bei Świerzawa/Schönau an der Katzbach - sind Relikte des permischen Vulkanismus von vor 300 Mio. Jahren. Die gigantische Orgel beeindruckt mit seiner Größe und Pracht den am Fuße des Berges stehenden Beobachter. Auch vom Aussichtspunkt am Gipfel begeistert die freigelegte Felswand.





Ca. 15 km vom Haus liegt Kleinstadt Jauer:


Der mittelalterliche Kern mit einem regulären Straßennetz war von Stadtmauern mit annähernd herzförmigem Verlauf umgeben. Bis heute bestehen mit der sogenannten Engelsburg und dem Striegenturm des ehemaligen Striegauer Tors Fragmente des äußeren Mauerrings.

Einige der giebelständigen Laubenganghäuser (16.-19. Jh.), die ursprünglich den gesamten Ring umgaben, haben sich an dessen Süd- und Westseite erhalten. Bemerkenswert ist das Haus ?Zum goldenen Bienenkorb?, der ehemalige Sitz der Lebkuchenfabrik Lauterbach. Der moderne Wiederaufbau in den 1960er Jahren folgte den Proportionen der historischen Bebauung. Die ehemalige Pfarrschule am Kirchplatz aus dem späten 16. Jahrhundert wurde einschließlich der Fassaden-Sgraffiti rekonstruiert.

Die Pfarrkirche St. Martin wurde 1242 erstmals erwähnt; der heutige gotische Hallenbau aus Sandsteinquadern mit zwei Westtürmen entstand im Wesentlichen 1330-1370. Figürliche Schlusssteine, das Portal in der Südwand der Sakristei und die 1981 freigelegten floralen Wandmalereien im südlichen Schiff stammen aus der Zeit um 1400. 1526-1650 wurde die Kirche von Protestanten genutzt; nach Rückgabe an die Katholiken erfolgte die barocke Ausgestaltung im Geist der Gegenreformation; erhalten sind unter anderem Altäre mit Bildern von Felix Anton Scheffler und der Michael-Willmann-Schule.

Der Fachwerkbau der evangelischen Friedenskirche jenseits der Stadtmauern nahe dem Goldberger Tor entstand nach dem Entwurf von Albrecht Saebisch aus Breslau, die Ausführung übernahm der örtliche Zimmerermeister Andreas Gamper. Durch den Einbau von vier Emporengeschossen fasst die dreischiffige Basilika bis zu 5.500 Besucher. Restaurierungen wurden unter anderem Mitte des 19. Jahrhunderts und 1998-2002 vorgenommen.


Friedenskirche in Jauer (Fot. RR)

Friedenskirche in Jauer (Fot. RR)



Zu den Beschlüssen des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 gehörte die Erlaubnis für die schlesischen Protestanten, drei "Friedenskirchen" zu bauen, nämlich in Glogau, Schweidnitz und Jauer. Allerdings musste eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt werden: Steine und Ziegel waren als Baumaterial verboten, nur Holz, Lehm und Stroh durften verwendet werden. Ebenfalls nicht gestattet war, die Kirchen mit Türmen oder Glocken zu versehen. Als Standorte kamen nur Plätze außerhalb der Stadtmauern, aber in "Kanonenschussweite" in Frage. Die Bauzeit durfte ein Jahr nicht überschreiten und die Baukosten hatte die Gemeinde zu tragen.


2001 wurde Friedenskirche in Jauer, ebenso wie die Schweidnitzer Friedenskirche, in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.




(Fotos: D. Matusiak/T.Biskupski)



Unsere Adresse:

Dom Spotkań Twórczych "Ptasia Dolina"
Nowa Wieś Wielka 15
59-411 Paszowice


Ansprechpartner: Dariusz Matusiak

Tel. 0048 (0) 605827556 / E-Mail: Adres poczty elektronicznej jest chroniony przed robotami spamującymi. W przeglądarce musi być włączona obsługa JavaScript, żeby go zobaczyć.