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Erlebniscamps 2 PDF Drukuj

Erlebniscamps

(von 2 bis 5 Tage)

Das Camp ist voller unkonventioneller Beschäftigungen. Jeder Tag bringt neue Überraschungen für die Campteilnehmer: sie machen Spiele, arbeiten zusammen in der Gruppe und trainieren gemeinsam schnelle Entscheidungen zu treffen.



Außer traditioneller Wettbewerbe und Beschäftigungen und Spiele im Team (Volleyball, Fußball, Disco, Lagerfeuer, Geländespiele) und individueller Beschäftigungen (Mal-, Musikwettbewerbe u. ä.) setzen wir auf originelle Aktivitäten, um den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, etwas bisher noch Unbekanntes zu erfahren. Dabei möchten wir ihre Kreativität fördern und gemeinsam eine tolle Ferienzeit gestalten. Wir wollen ihnen zeigen, welchen Spaß der Aufenthalt in freier Natur macht und ihnen den Blick für deren Schönheit und Vielfalt öffnen.

Kein Telefon ist in Reichweite, der Akku des Handys ist leer oder es ist zerstört. Was tun? Ohne das notwendige Grundwissen, wie man in einer solchen Situation richtig reagiert, stehen die Chancen auf Rettung schlecht. Die wichtigsten Ausbildungsinhalte:

  • Orientieren mit Karte und Kompass bei Tag

  • Marschplanung, Weg- und Zeitberechung, Führen einer Gruppe

  • Maßnahmen in Notsituationen mit Verletzten, Erste Hilfe Maßnahmen

  • Ernährungskunde, Ernähren aus der Natur

  • Herstellen behelfsmäßiger Unterkünfte

  • Leben im Freien

  • Feuerstellen, Anzündemittel

  • Seilbrücken, Abseilen, Hochseilklettergarten, Klettern über Hindernisse, am Kletternetz. an Kletterwand

  • Wissensquiz, Knobelabende, Themen-Workshops

  • Tarnspiele - Überqueren von Bächen, Tarnung, Geschicklichkeits- und Ausdauerspiele, Lagerfeuer

  • Orientierungsläufe, Geländespiele, Wilhelm -Tell-Turnier (Schießen mit Pfeil u. Bogen, Luftgewehr, Paintball)

  • Erlebnisspiele und Aktionen

Zielgruppe: Schulklassen und Jugendgruppen, Einrichtungen aus dem Bereich der Erziehungshilfe, Vereine und Institutionen.



Themenvorschläge für Erlebniscamps


Mit dem Fahrrad durch Schlesien


Programm: Anfahrt nach Wrocław (Breslau) mit dem Bus, von dort Fahradtour durch interessante Gegenden : Wrocław - Opole, Wrocław - Wałbrzych (Waldenburg), Strecken entlang der Oder, etc. Strecken mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.

Dauer: 2-5 Tage



Über die Gipfel des Riesengebirges


Programm: Bergwanderung mit Übernachtung im Zelt; Biwaks entlang der höchsten Gipfel des Riesengebirges

Dauer: 2-5 Tage



Sehenswerte Orte:


  • Wrocław / Breslau, die Hauptstadt der Wojewodschaft Niederschlesien, ist eine der ältesten und schönsten Städte in Polen. Am Fuße des Sudetengebirges, an der Oder gelegen, gebaut zwischen zahlreichen Nebenflüssen und Kanälen liegt die Stadt einzigartig auf 12 Inseln und 112 Brücken. Aufgrund der zahlreichen Brücken und Stege wird die Stadt auch als Venedig Polens bezeichnet. Von der Zeit des frühen Mittelalters zeugt die Dominsel, die in ihrem wunderbar erhaltenen Zustand eines der schönsten in Europa existierenden Baukomplexe darstellt. Das Breslauer Rathaus zählt zu einem der wunderbarsten gotischen Gebäude Mitteleuropas. Gleichzeitig kann man in Europa einen der größten Barocksäle Polens besichtigen, der bis in unsere Zeit erhalten geblieben ist die Aula Leopoldina. Sie befindet sich im Hauptgebäude der Universität, das aus dem 17. Jahrhundert stammt.

  • Das Kloster Lubiąż / Leubus ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Nähe des gleichnamigen Dorfes Lubiąż (Leubus). Das Kloster gilt als eine der größten Anlagen dieser Art und seine 223 m lange Hauptfassade ist nach der des Escorial die längste Europas. Mittlerweile sind beide Flügel gesichert und die wichtigsten der über 300 Räume restauriert worden.

  • Brzeg / Brieg, gelegen auf dem halben Weg zwischen Breslau und Oppeln, ist eine der ältesten und schönsten Städte Schlesiens. Die einst auf dem Gebiet Briegs situierte Fischer- und Händlersiedlung Wissoke Brzeg ist zum ersten Mal 1234 urkundlich erwähnt worden. Auf die Entstehung der Stadt wirkte sich die günstige Lage positiv aus, Brieg als Knotenpunkt wichtiger Handelswege verband die Zentren des mittelalterlichen Schlesiens mit Nachbarstaaten.

  • Die Ślęża oder die Sobótka (deutsch Zobtenberg, auch kurz Zobten, seltener Siling, im Dialekt Zotabarg nach Paul Keller) ist der mit 718 m höchste Gipfel des überwiegend bewaldeten Zobten-Massivs. Das Gebiet des Zobtenberger Landschaftsparks ist reich an Relikten der Vergangenheit. Hier kann man die Spuren der Kultur und der Ansiedelung bis ans frühe Paläolithikum reichend finden. Seit Anfang des 7. Jhd. v.u.Z. bis ins frühe Mittelalter wurde die Spitze Zobtenberges - der Ort des Sonnengottkults - von der Welt mit einem monumentalen Steinkreis abgegrenzt. Daher stammt sein umgangssprachlicher Name - Schlesischer Olymp. Der erste geschichtliche Vermerk über den Zobtenberg stammt aus 1170. Heute kann man an der Spitze die Spuren der Kulte finden: des slawischen (ein "Bär" mit dem Zeichen des Kreuzes auf dem Bauch, Fragmente von Steinanlagen am nördlichen Hang) sowie des christlichen (die Kirche nach altem Brauch auf der heiliger Erde der Heiden errichtet). Aus der Gegenwart kann man einen Radio- und Fernsehmast sehen, eine H. Zmorski Herberge sowie den Aussichtsturm, von welchem sich der Blick auf die Sudeten (poln. Sudety) und die Schlesische Tiefebene (poln. Nizina Slaska) ausbreitet. Im Umkreis des Berges und in der unmittelbaren Gegend sind die Steinanlagen von ehemals kultischer Bedeutung und Skulpturen (der "Mönch", der "Pilz", die "Jungfrau mit dem Fisch") sowie die historischen und mittelalterlichen Steinbrüche erhalten geblieben. Man hat in Bankwitz (poln. Bedkowice) ein archäologisches Reservat mit dem rekonstruierten Ansiedlungskomplex (einem Teich mit der Perlmuschelzucht, mit alten Hügelgrabstätten, mit alten Hütten ohne Schornstein) gebildet. Am Fuße des Gebirgsmassivs befinden sich Granitsteinbrüche und ein Mangesitbergwerk.

  • In Breslau wurde die Zusammenarbeit von 4 Gemeinden - katholisch - orthodox - lutherisch - jüdisch - im Stadtviertel der Toleranz gegründet. Kinder werden gemeinsam an die unterschiedlichen Religionen und Frömmigkeiten, Kultur, Tradition und Feste herangeführt. Die Menschen wohnen im gleichen Stadtbezirk, sehen sich im Alltag, die Kinder spielen zusammen und lernen sich besser zu akzeptieren. Toleranz und Zusammenarbeit ist das Bildungskonzept. Die jüdische Schule wird als öffentliche Schule anerkannt. Auch Schülerinnen und Schüler anderer Glaubensrichtungen werden hier unterrichtet.



  • Krzyżowa / Kreisau - ehemals Kreisau ist ein Ort der Begegnung und des Dialogs, er lebt von der Unterschiedlichkeit der Menschen, die dort zusammen kommen. Krzyzowa - Kreisau ist ein Ort des Brückenbaus zwischen gestern und heute und den Menschen zwischen Ost und West.
    Es ist ein Ort mit deutscher Vergangenheit des Widerstands gegen das Hitler-Regime, bezogen besonders auf die Person Helmuth James von Moltkes, dem Kreisauer Kreis. Das ehemalige Gut ist wieder aufgebaut als Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung und ist ein Ort der Vergangenheitsbewältigung in Polen - mit dem Blick in die Zukunft für Versöhnung und Begegnung unterschiedlicher Nationen.

  • Trzebnica / Trebnitz die Stadt der Hl. Hedwig, der Patronin Polens und Schlesiens, der Städte Breslau, Krakau, und Berlin. Hedwig stammte aus dem Geschlecht der Grafen von Andechs. In den 70er Jahren, vielleicht auch erst zu Beginn der 80er Jahre des 12. Jahrhunderts wurde sie als Tochter Graf Bertholds IV. von Andechs-Meranien geboren und im Benediktinerinnenkloster Kitzingen erzogen, das dem Bischof von Bamberg, damals Hedwigs Onkel Otto II. von Bamberg, unterstand. Als eine ihrer Erzieherinnen wird eine Nonne mit Namen Petrissa genannt, die später die erste Äbtissin von Trebnitz werden sollte. Im heiratsfähigen Alter wurde Hedwig mit dem Piastenherzog Heinrich l. von Schlesien vermählt. Aus dieser Ehe gingen sieben Kinder hervor. Sie unterstützte ihren Gemahl bei der Vertiefung des christlichen Lebens und förderte mit ihm auch die kulturelle Entwicklung des Landes. Wie ihre Nichte, die hl. Elisabeth, ist sie ein Vorbild christlicher Nächstenliebe. 1238 wurde sie Witwe, drei Jahre später fiel ihr ältester Sohn Heinrich im Kampf gegen die Mongolen. Sie starb am 15. Oktober 1243 im Zisterzienserinnenkloster Trebnitz, das sie 1203 zusammen mit ihrem Gemahl gegründet und in dem sie als Witwe gelebt hatte. Sie wurde in der Klosterkirche begraben und bereits 1267 heilig gesprochen.

  • Świdnica / Schweidnitz ist eine Stadt 50 Kilometer südwestlich von Breslau in einem fruchtbaren Tal zwischen dem Zobten- und dem Eulengebirge an der Weistritz. Świdnica ist ehemaliger Hauptort des Herzogtums Schweidnitz-Jauer, beheimatet die seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Friedenskirche. Zu den Beschlüssen des Westfälischen Friedens im Jahre 1648 gehörte die Erlaubnis für die schlesischen Protestanten, drei Kirchengebäude zu bauen: in Glogau, Schweidnitz und Jauer. Allerdings musste eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt werden: Steine und Ziegel waren als Baumaterial verboten, nur Holz, Lehm und Stroh durften verwendet werden. Die Kirchen mit Türmen oder Glocken zu versehen war ebenfalls nicht gestattet. Als Standorte kamen nur Plätze außerhalb der Stadtmauern in Frage. Die Bauzeit durfte die Dauer eines Jahres nicht überschreiten. Die Baukosten hatte die Gemeinde zu tragen.