Paddeltour Drukuj

Dreitägige Paddeltour auf der Oder

von Brieg durch Breslau nach Leubus

Program: Aktiv, interessant, lehrreich und voller Abwechslungen. Lernen Sie auf der Oder-Bootstour Städte wie Breslau, Ohlau und Brieg kennen. Ein unvergessliches Erlebnis entlang einer bezaubernden Landschaft. Die Tour auf der Oder ist verhältnismäßig leicht, es gibt keine größeren Hindernisse. An manchen Stellen sind Schleusen vorhanden. Die Oder mit ihren zahlreichen, malerischen Flussschleifen und hohen, mit Binsen bewachsenen Ufern ist ein Paradies für Freunde der Ornithologie!!! Länge der Strecke ca. 40 km.



Leistungen:

  • 2 Varianten der Tour: 1. Standard für Personen mit wenig Erfahrung und weniger guten Kondition

  • und 2. PLUS für Personen mit mehr Erfahrung

  • 2-Mann-Paddelboote mit Ausrüstung (Paddel ALU-PE, Schwimmwesten)

  • Die Tour wird von einem qualifizierten, erfahrenen Instrukteur geleitet.

  • Entlang der ganzen Strecke steht ein Wagen mit Fahrer zur Verfügung.

  • Erlebnis Spiele und Aktionen, Teambuilding.



Programm:


1.Tag

- Ankunft in Brieg, Besichtigung des Schlosses, Vorbereitung auf die Tour; Start - erste Etappe Gajków-Wrocław mit Fahrt durch das Stadtzentrum von Wroclaw (ZOO, Brücken: Grunwaldzki- Brücke, Friedensbrücke, Dominsel u.a.); Ankunft am Ziel in Breslau; Ende der ersten Etappe; Unterbringung im Hostel in Breslau.


2.Tag

- Stadtbesichtigung, Kurztouren auf der Oder in Breslau; Erlebnis-pädagogische Spiele und Aktionen.

3. Tag

- Abfahrt nach Leubus - Besichtigung; Ende und Abreise nach Deutschland.


Zielgruppe: Schulklassen und Jugendgruppen, Einrichtungen aus dem Bereich der Erziehungshilfe, Vereine und Institutionen.


Attraktionen:


  • Brieg

Piastenschloss - genannt Schlesischer Wawel (Wawel-ehem. Königsschloss zu Krakau) -  erbaut an der Stelle einer gotischen Burg. Die heutige Form verdankt es den italienischen Architekten ? Jacob Parr, Franziskus Parr und Bernhard Niuron und ihrem Umbau im Renaissancestil. Zerstört wurde es während der Belagerung 1741, wiederaufgebaut hingegen in Jahren 1966-1990. Erhalten geblieben ist die reich verzierte Fassade des Torhauses, die zu den prachtvollsten Renaissance-Bauten in Mitteleuropa gezählt wird. Der Hof schließt rekonstruierte 3-Etagen-Kreuzgänge ein. Im Erdgeschoss der Ostseite sind einige Säle erhalten geblieben. Das Gebäude beherbergt das Piastenmuseum. Zur Schau (feste Ausstellung) werden hier die Geschichte der Stadt und schlesischen Piastenlinie sowie schlesische Bildhauerkunst und Malerei vom 15. bis zum 18. Jh. (Sammlung des Nationalmuseums in Breslau), darunter Gemälde des berühmtesten schlesischen Malers der Barockzeit Michał Leopold Willmann, gestellt. Die Sammlung des Museums umfasst darüber hinaus u.a. die Särge der Liegnitz-Wohlau-Brieger Fürsten als auch den in der Mleczna-Straße ausgegrabenen Jägerbogen (14. Jh.), der als einziges in Polen erhalten gebliebenes Exemplar derartigen Waffen im ganzen gilt.

Brieg ist auch ein Geburtsort von Kurt Masur (Geboren am 18 Juli 1927). Sein Geburtshaus befand sich in der Müllerstraße. Als kleiner Junge war er fasziniert von der Engler-Orgel ind der St. Nikolai-Kirche zu Brieg, weshalb er Pianist oder Orgelspieler werden wollte.


  • Breslau

Wrocław/Breslau, die Hauptstadt der Wojewodschaft Niederschlesien, ist eine der ältesten und schönsten Städte in Polen. Am Fuße des Sudetengebirges, an der Oder gelegen, gebaut zwischen zahlreichen Nebenflüssen und Kanälen liegt die Stadt einzigartig auf 12 Inseln und 112 Brücken. Aufgrund der zahlreichen Brücken und Stege wird die Stadt auch als Venedig Polens bezeichnet. Von der Zeit des frühen Mittelalters zeugt die Dominsel, die in ihrem wunderbar erhaltenen Zustand eines der schönsten in Europa existierenden Baukomplexe darstellt. Das Breslauer Rathaus zählt zu einem der wunderbarsten gotischen Gebäude Mitteleuropas. Gleichzeitig kann man in Europa einen der größten Barocksäle Polens besichtigen, der bis in unsere Zeit erhalten geblieben ist ? die Aula Leopoldina. Sie befindet sich im Hauptgebäude der Universität, das aus dem 17. Jahrhundert stammt.


  • Lubiąż / Leubus

Das Kloster Leubus ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Nähe des gleichnamigen Dorfes Lubiąż (Leubus). Das Kloster gilt als eine der größten Anlagen dieser Art und seine 223 m lange Hauptfassade ist nach der des Escorial die längste Europas. Mittlerweile sind beide Flügel gesichert und die wichtigsten der über 300 Räume restauriert worden.