Gewinnspiel II Drukuj

Sommer 2019

Machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel!


Die Ruine ist eine ehemalige Burganlage und gehörte zum Herzogtum Schweidnitz - Jauer.  Auf dessen südöstlicher Seite befindet sich ein 150 m abfallender Steilhang hinunter ins sogenannte Höllental. Die Burg befindet sich auf dem Gebiet eines Naturreservats.


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Das Haupttor


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Die Sagen und Mythen über die Burg dienten mehreren Schriftstellern als Schreibvorlage.


Die bekannteste Sage ist die Geschichte von der schönen Prinzessin Kunigunde, der Tochter des wohlhabenden Burgherrn. Um ihre Hand hielten viele bedeutende Ritter an, die auf die Burg kamen, doch die Prinzessin stellte jedem Bewerber eine Bedingung. Sie würde dessen Frau werden, der in voller Rüstung auf seinem Pferd um die Burgmauern reitet. Alle wussten, dass diese Forderung wegen des Steilhanges des Berges fast unerfüllbar war, doch so mancher Ritter hatte seine Kräfte erprobt. Alle kamen um, da sie in den Abgrund fielen, und die klügeren verzichteten rechtzeitig.

Viele Jahre vergingen und viele junge Männer verloren ihr Leben, bis der Landgraf von Thüringen auf der Burg erschien, der Kunigunde sofort gefiel. Sie wollte sogar seinetwegen auf die tödliche Probe verzichten, aber der stolze Wagehals nahm, im Sattel sitzend, die Herausforderung an. Er umritt die Burg, und sein Pferd hielt sich auf dem steilen Weg. Es ertönten die Fanfaren und die Prinzessin lief hinaus, um ihm um den Hals zu fallen. Dieser jedoch erwiderte, dass er längst vermählt sei und ihre blutige Hand niemals anrühren würde. Daraufhin ritt er fort und die Prinzessin stürzte sich selbst in den bergigen Abgrund, da sie die Demütigung nicht ertragen konnte.


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Überliefert ist die Sage u. a. in den Sammlungen von Johann Gustav Büsching (Volkssagen, Märchen und Legenden, 1812), Ludwig Bechstein (Deutsches Sagenbuch, 1853) und Johann Georg Grässe  (Sagenbuch des Preußischen Staats, 1868/1871).

Die Sage nahmen auch z. B. Ludwig Bechstein, Theodor Körner, Louise Otto-Peters oder Friedrich Rückert als Vorlage zu Balladen.

(Blick von der Burg. Fot. R.Ryszka)



Quizfrage:


 Wo in Schlesien befindet sich die Burgruine ?     


      

Preis:


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Eine Broschüre auf Deutsch "Kunst und Kultur",

von der Polnischen Tourismusorganisation.


Den Preis erhält die Person, die als erste die korrekte Antwort an folgende E-Mail-Adresse sendet: Adres poczty elektronicznej jest chroniony przed robotami spamującymi. W przeglądarce musi być włączona obsługa JavaScript, żeby go zobaczyć.

Vergessen Sie bitte nicht, Ihre Anschrift anzugeben.




A   R   C   H   I   V     (2012 -2019)



Frühling 2019


Wir haben gefragt, um welche Person, die mit Breslau und Schlsesien verbunden ist, es sich handelt.


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(Fot. R.Ryszka)


Die korrekte Antwort: es handelt sich um den in Ober Salzbrunn/Szczawno Zdr. geborenen und in Agnetendorf/Jagniątków gestorbenen Gerhart Johann Robert Hauptmann.


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Eine Tafel an der Königlichen Kunst- und Gewerbeschule in Breslau

(Fot. R.Ryszka)



Der Preis, eine Broschüre über Kunst und Kultur Polens geht nach Leipzig und Mittenwalde b. Berlin.

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Wissen über Schlesien !



Frühling 2018

Wir haben gefragt, wo genau in Schlesien sich das Schloss befindet:



Das Schloss wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut. 1768 wurde der Grundstein zum Schloss in seiner heutigen Form gelegt sowie die Grundlage für die gärtnerische Ausgestaltung der Umgebung geschaffen, zu der die Anlage einer 700 Meter langen Lindenallee gehörte. 1866 erwarb Huber Gustaw von T.-W. das Anwesen und die gesamte Parkanlage. Durch die vielen  Türme (der Legende nach 99) erscheint der Eindruck eines mittelalterlichen Schlosses.


Durch kontrastreiche und untypische Elemente entsteht ein sehr harmonisches Gefüge. Im Gebäude befinden sich 365 Räume. Zahlreiche Rosetten, Pilaster, Gesimse, Stuckdecken, Holzbalustraden oder Reliefs, viele davon im Jugendstil, verleihen den Räumen einen besonders dekorativen Charakter. 

Jedes Jahr im Frühjahr findet dort das Festival der blühenden Azaleen statt.


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Einige von den 99 Türmen des Schlosses ... (Fot. R.Ryszka)


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Ein in Leipzig hergestellter Fahrstuhl aus den 20ger Jahren des 20. Jh. (Fot. R.Ryszka)


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Glasfenster im Schloss (Fot. R.Ryszka)


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Spiegelbild des Schlosses im Schlossteich ... (Fot. R. Ryszka)



Die korrekte Antwort: es handelt sich um das Schloss Moszna / Moschen in der Woiwodschaft Oppeln.


Der Preis, ein Postkarten-Set mit Ansichten des alten Breslau geht nach Leipzig.

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Wissen über Schlesien !



Frühling 2018

Wir haben gefragt, wo genau in Schlesien sich der Baum befindet:


Die Eibe, um die es sich handelt und deren Alter im Jahre 1921 auf mehr als 1400 Jahre berechnet wurde, steht in West-Schlesien. Die zum Naturdenkmal erklärte Gemeine Eibe gilt als ältester Baum Polens . Der elf Meter hohe Baum hat während eines Orkans im Jahre 1989 einen seiner Äste verloren. Vor dem Orkan betrug der Umfang 5 m. Die Eibe galt bis 1945 als ältester Baum Deutschlands.


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Fot. R.Ryszka


Die korrekte Antwort:  die Eibe steht in Hennersdorf (poln. Henryków  Lubański) im Kreis Lauban.  


Der Preis, eine Broschüre über Kunst und Kultur Polens geht nach Cottbus.

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Wissen über Schlesien !



Winter 2017


Wir haben gefragt, wo sich in Schlesien die Kirche befindet und welche Schutzpatrone sie hat? 


Die alte Schlesische Stadt ist bekannt nicht nur für die Friedenskirche, die zum UNESCO Welterbe gehört, sondern auch für die gotische Stadtpfarrkirche, die seit 2004 ist Kathedrale des neueingerichteten Bistums. Die Kirche hat den höchsten Kirchturm in Schlesien.


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Fot. R. Bernstein


Die korrekte Antwort: es handelt sich um die Kathedrale St. Stanislaus und Wenzeslaus in Schweidnitz (poln. Świdnica).


Der Preis geht nach Rybnik.

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Wissen über Schlesien !




Herbst 2016


Wir haben gefragt, wo sich in Schlesien dieses Schloss befindet:


Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurden an diesem Schloss die Lieblingsjagdhunde und Lieblingspferde der Schlossbesitzer beerdigt. Der hiesige Graf legte den Friedhof in einem Park im englischen Stil an und errichtete daneben ein Familienmausoleum. Noch in den 1950er Jahren befanden sich hier ca. 20 Pferdegrabsteine. Bis heute sind davon nur zwei erhalten geblieben.Auf einem kann man bis heute noch eine Inschrift mit Namen (JUNO) und Todesdatum (1938) des Pferdes lesen. 2009 hat die Stiftung Pro Culturae Bono diese Tradition hier wieder aufgenommen ...


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Fot. R.Ryszka


Die korrekte Antwort: natürlich handelt es sich um das Schloss Klitschdorf (poln. Kliczków) bei Bunzlau.


Der Preis geht nach Mittenwalde bei Berlin.

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Wissen über Schlesien !




Sommer 2016


Wir haben gefragt, wo in Schlesien sich dieses Schloss befindet ...


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 Fot. R.Ryszka


Die korrekte Antwort: Es handelt sich um Kamenz bei Frankenstein (pol. Kamieniec Ząbkowicki) und das Schloss der Prinzessin Marianne von Preußen.

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Wissen über Schlesien !




Sommer 2015


Die überwiegend tief gelegene Landschaft wird durch geringe Erhebungen abwechslungreich gestaltet, wie z.B. der Teufelsberg (247 m ü.d. M.). Bei dieser schlesischen Subregion handelt es sich um einen der größten Waldkomplexe Mitteleuropas, mit einer Fläche von 1650 km2. Mit der Region waren verbunden z.B. der weltberühmte Botaniker Johann Heinrich Robert Göppert (1800-1884; sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet "Göpp") und der evangelische Pastor und Entomologe Rudolf Pfitzner (1864-1921).


Wie heißt diese Region?


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Breslauer Denkmal von Johann H. R. Göppert (von 1887). Fot. Wikipedia


 Die korrekte Antwort: Es handelt sich um Niederschlesischen Wälder/Niederschlesische Heide (poln. Bory Dolnośląskie). 

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Wissen über Schlesien !




Frühling 2015


Ein Bild von L. C. dem Älteren (um 1510)


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Fot. Wikipedia


Was hat das Bild mit Schlesien zu tun? Wo genau sich das Bild heute befindet?  


Die korrekte Antwort: Madonna unter den Tannen, ein Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren. Das lange Zeit im Breslauer Dom verwahrte und daher auch als Breslauer Madonna bekannte Gemälde ist nach dem Zweiten Weltkrieg verschwunden und kehrte erst 2012 nach Breslau zurück. Jetzt befindet es sich im Muzeum Archidiecezjalne in Breslau.


Der Preis, ein Buch, auf Polnisch und Deutsch über die Hl. Hedwig geht nach Stuhr.

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Winter 2015


Der Pilz, der Mönch, der Bär und andere Steinskulpturen sind verbunden mit einem berühmten Berg in Schlesien. Wie heisst dieser Berg?


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Hier ein Blick von Gipfel des Berges. Fot. Wikipedia


Die korrekte Antwortt: Zobtenberg (bzw. Zobten) / Ślęża (718 m ü.M.).


Der Preis,  Spielkarten mit Bilder von Sudeten geht nach Stuhr.

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Sommer 2014 


Am Fuße des Heuschauergebirges liegt einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Schlesiens. 1330 wurde er erstmals erwähnt  und Mitte des 16. Jh. als Marienwallfahrtsort bezeugt. Zwölf Tore, Kapellen, ein Kalvarienberg und das Hl. Grab erinnern an die Leidensstationen. 1710 entstand im SCHLESIESCHEM JERUSALEM eine große Kirche, welche den Tempel im Heiligen Land versinnbildlichen sollte.

Die Kirche baut sich über der hier abgebildeten Treppe mit 33 Stufen auf, den Lebensjahren Christi entsprechend. Im Innern befindet sich in einem ovalen Kuppelraum das Gnadenbild und ein rechteckiger Umgang mit vielen Kleinkapellen. Bis 1945 wahlfahrteten jährlich etwa 100.000 fromme Pilger hier her.


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Fot. fotopolska.eu


Wie heisst der schlesische Wallfahrtsort und wie viele Kapellen und Kreuzwegstationen befinden sich in und um die kleine Stadt herum?


Die korrekte Antwort: natürlich handelt es sich um Albendorf/Wambierzyce. In und um die Stadt herum gibt es - nach den Angaben von mehreren Quellen - fast 300 Kapellen und anderen religiösen Stationen.


Der Preis, ein Taschenführer über Breslau geht nach Stuhr.

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Winter 2013


Schlesiescher Pfarrer Johannes Dzierzon (poln. Jan Dzierżoń) - geb. am 16. Januar 1811 in Lowkowitz, gest. am 26. Oktober 1906 ebenda - war ein berühmter Bienenforscher, der die Grundlagen einer rationellen  Bienenzucht erstellt. In der Hauptzeit seiner imkerischen Tätigkeit gab es in Schlesien ca. 30.000 Bienenzüchter und ca. 300.000 Bienenvölker. Die Bienenzucht war in Schlesien ein sehr populärer und geschätzter Landwirtschaftszweig.

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Fot. Wikipedia


Wie ist der heutige und der frühere Name des Ortes in Schlesien, in dem sich eine berühmte Sammlung der ehemals europaweit größten Bienenstöcke in Form von bis zu 200 cm hohen Apostelfiguren befindet?


Die korrekte Antwort: es handelt sich um die Bienenstöcke "Zwölf" Apostel' in Höfel bei Löwenberg (Dworek k. Lwówka Śląskiego), geschaffen von Johann Gottlieb Überschär.


Der Preis geht dieses mal nach Leipzig.

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Herbst 2013 


Der niederschlesische Teil des sehr alten und wichtigen Landschaftsparks liegt ca.  60 km nördlich von Breslau. Die Teichwirtschaft entwickelte sich auf diesen Gebieten schon seit Anfang des 11. Jahrhunderts. Dank dem Zisterzienser Orden, der sich hier 1136 ansiedelte, entstanden über 2000 ha Teiche. Das 16. Jh. und  der Anfang des 17. Jh. waren der Beginn der dynamischsten Entwicklung der Teichwirtschaft. Seit 1963 gibt es hier ein ornithologisches Reservat. Die Region ist das größte Zentrum der Karpfenzucht  in  Polen und ganz Europa. Die jährliche Produktion beträgt 2000 Tonnen Fisch, davon  90%  Karpfen. Gesundes Futter, ständige tierärztliche und ichthyologische Betreuung,eine  ökologische, saubere Region sowie 700 Jahre Tradition sind die Grundlage der Qualität. Wie heißt dieses Region ?


Die korrekte Antwort: es handelt sich um Bartsch Tals (Dolina Baryczy).


Der Preis, ein Album über Ermland und Masuren in polnischer, deutscher und englischer Sprache kommt nach Bitterfeld-Wolfen.

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Wissen über Schlesien !



Sommer 2012


Zu Schlesiens Bergen gehören z.B.: Isergebirge, Eulengebirge, Katzbachgebirge, Riesengebierge, Heuscheuergebirge, Striegauer Berge, Zoptengebirge, Warthagebirge, Glatzer Schneegebirge, Oppagebirge, Adlergebirge usw.


Wir haben 5 korrekte Antworten bekommen (4 aus Deutschland und 1 aus Polen).

Der Preis geht dieses mal nach Oppeln.

Wir gratulieren zu Ihrem Wissen über Schlesien !